Kritik in der Krise? Zum wechselvollen Verhältnis von Kultur und Journalismus

Die journalistische Kulturberichterstattung scheint in der Krise. Die Kritiker im Zeitungsfeuilleton schreiben an ihrem Publikum vorbei, sagen die einen. Ein “Ende der Kritik” diagnostizieren die anderen – angesichts stark personalisierender, unterhaltungs- und servicebetonter Darstellungshaltungen in manchen Kulturredaktionen. Wer hat Recht? Worin gründen die aktuellen Probleme des Kulturjournalismus? Wie sieht das Feuilleton der Zukunft aus? Und was meint überhaupt “Kultur”? Diesen Fragen spürt das “Journalistik Journal” in einer Schwerpunktausgabe nach.
Unter dem Titel “Kritik in der Krise? Wortmeldungen zum wechselvollen Verhältnis von Kultur und Journalismus” trägt das Themenheft zahlreiche Befunde aus der Journalismusforschung zusammen, die die aktuellen Probleme der Kulturberichterstattung veranschaulichen und systematisieren. Daneben kommen auch Vertreter der journalistischen Praxis zu Wort, die die Analysen aus ihrer Perspektive einordnen und damit einen Brückenschlag zwischen Journalistik-Wissenschaft und redaktionellem Alltag ermöglichen. Pünktlich zum Festjahr RUHR.2010 ermöglicht das “Journalistik Journal” damit eine umfassende Bestandsaufnahme zur gegenwärtigen Kulturberichterstattung.
Lesen Sie unter anderem:
Kultur als zentrale Bezugsgröße
Von Margreth Lünenborg
Ein kurzes Briefing zum Kulturjournalismus
Von Stephan Porombka
Berichter oder Richter?
Von Gunter Reus
Es ist still geworden
Von Karl Prümm
Popjournalismus als Kulturkritik
Von Jörg-Uwe Nieland
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Foto: derthomasonline/photocase.com

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