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Journalismus in Deutschland

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15. April 2003

UngeRECHT: „Ich will auch ins Fernsehen!“

Medienrecht: Haben Politiker Anspruch auf Medienpräsenz?

Von Udo Branahl

Vor der Bundestagswahl im September 2002 veranstalteten die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender eine gemeinsame Sendung, die als „TV-Duell“ zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinem Herausforderer, dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, in die Fernsehgeschichte eingegangen ist. Die Freie Demokratische Partei Deutschlands (FDP), die ihren Vorsitzenden zum Kanzlerkandidaten ausgerufen hatte, forderte von ARD und ZDF, diesen ebenfalls in die Sendung einzuladen. Nachdem die Anstalten dies verweigert hatten, bemühte sich die FDP, ihre Forderung gerichtlich durchzusetzen.

15. April 2003

Im Vorraum zur Macht

Lexikon: Lobbyismus als demokratisches Instrument

Von Jens Fischer

Das Wort Lobby leitet sich im Stamm vom lateinischen labium ab und bedeutet ursprünglich Vor- oder Wartehalle. Politikwissenschaftlich interessanter ist die begriffliche Anknüpfung an das englische Wort lobby, womit die Wandelhallen im britischen und us-amerikanischen Parlament bezeichnet werden. Aus der zweiten begrifflichen Anbindung ergibt sich eine metaphorische Qualität von Lobbyismus, die sich als politische Tätigkeit im Vorfeld der eigentlichen Sphäre der politischen Entscheidungsfindung charakterisieren lässt.

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