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31. März 2008

Die unbekannten Medienmacher

Über freie Journalisten liegen kaum Daten vor

Von Miriam Bunjes

Sophie Bertram* hat gerade ihre Unterlagen zum Steuerberater gebracht. 45.000 Euro hat ihr das vergangene Jahr eingebracht – dieses Jahr wird es wohl noch mehr. „Die Redakteure in meiner Redaktion verdienen weniger“, sagt die 29-Jährige.

Seit fast einem Jahr arbeitet sie jetzt in der Redaktion der „Tagesschau“. Als Freie. Mit 120 Tagen „Prognose“ – wie es beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk heißt. Sie darf also an 120 Tagen im Jahr arbeiten und dann so viele Beiträge machen, wie sie in diesem Zeitrahmen realisieren kann. Weil sie hart arbeitet, sind das viele. „Und ich kann natürlich auch noch woanders was absetzen“, sagt sie. Mal bei den heiß begehrten „Tagesthemen“, mal sonst irgendwo im WDR – man kennt sich ja jetzt. „Es gibt mehr Arbeit, als ich machen kann“, sagt Sophie Bertram. „Manchmal muss ich mich selber bremsen, damit ich auch mal entspanne.“

31. März 2008

Können, Köpfchen oder Körper?

Zu den Karrierechancen von Journalistinnen

Von Tina Groll

groll.jpg Die „neue F-Klasse“ (Thea Dorn) hat die Medien längst erobert: Die Karrierefrauen im Journalismus heißen Anne Will, Maybrit Illner oder Sandra Maischberger. Sie sind schön, sie haben Charisma, sie spielen in der ersten Liga – sie sind Vorbilder. Klare Sache: Die Karriere und die Zukunft sind weiblich.

Reihenweise scharrt eine junge, willige Generation von Alpha-Mädchen mit den Hufen, die in Pumps und Stiefeletten stecken. Die Haare haben sie zum Pferdeschwanz zusammengebunden, aber die Stutenbissigkeit noch nicht ganz abgelegt – los geht das Karriereschmieden. Die „Männerdämmerung“, von der Frank Schirrmacher vor einiger Zeit sprach, hat ja längst begonnen. In Deutschland macht der Frauenanteil im Journalismus 37 Prozent aus, in Österreich liegt er bei 42 Prozent. Doch bislang sind nur wenige Frauen in den Führungspositionen der Medien. In Deutschland und Österreich werden nur rund zwanzig Prozent der Top-Jobs im Journalismus von Frauen besetzt – oft sind sie „nur“ die Stellvertreterinnen eines männlichen Chefs.

31. März 2008

Wider den Journalismus der Unterhosen

Ö1-Redakteur Rainer Rosenberg über Qualitätsberichterstattung in den Zeiten der Medienkonvergenz. Ein Interview.

22. März 2008

Massenmedien und Migration: Journalismusforscher bloggen

Ein neues Weblog hat das DFG-Forschungsprojekt „Mediale Integration ethnischer Minderheiten“ eingerichtet. Unter www.integration-und-medien.de/blog reflektieren die Dortmunder und Siegener Journalismusforscher ihre Arbeit. Zu den Bloggern gehören auch einige Autoren der aktuellen JoJo-Schwerpunktausgabe zum Thema „Massenmedien und Migration“ — beispielsweise Anne Weibert und Harald Bader. Es lohnt sich vorbeizuschauen!

7. Februar 2008

Neue Studie: Ausländer kommen in den Medien schlecht weg

Auch das Medienforschungsinstitut Media Tenor befasst sich mit dem Thema Migration in den Medien. Ein Langzeitstudie ergab, dass Ausländer in den deutschen Meinungsführermedien vor allem als Kriminelle, Opfer von politischer Kriminalität oder als Objekt der Ausländerpolitik dargestellt werden. Nahezu die Hälfte aller Beiträge, in denen Menschen ohne deutschen Paß Hauptgegenstand der Berichterstattung sind, stehe im […]

28. Januar 2008

Empfehlungen für Medienschaffende

Das Thema Massenmedien und Migration bleibt auf der Agenda — in Deutschland ebenso wie in der Schweiz. Das zeigt u. a. ein aktueller Aufsatz im Schweizer „Medienheft„. Unter der Überschrift „Medien und Integration — Empfehlungen für Medienschaffende“ trägt Judith Arnold einige aktuelle Forschungsbefunde zur medialen Berichterstattung über Menschen mit Migrationshintergrund zusammen, um daraus Folgerungen für […]

27. November 2007

Forumstag zum Jahr der Geisteswissenschaften

Das Thema Migration beschäftigt auch die Germanistik: Am 5. Dezember 2007 veranstaltet das Institut für deutsche Sprache und Literatur der Technischen Universität Dortmund im Dortmunder Theater im Depot einen Forumstag zum Jahr der Geisteswissenschaften. Titel der Veranstaltung: „Migrationsprozesse und die Geisteswissenschaften“. Unter den Referenten ist auch Horst Pöttker, Herausgeber des „Journalistik Journals“ und Beiträger in […]

8. November 2007

Podiumsdiskussion in Gelsenkirchen

Daniel Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dortmunder Institut für Journalistik und Autor der aktuellen JoJo-Ausgabe, moderiert eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sprachenvielfalt am Kiosk — Zeitungsleute im Gespräch„. Dabei kommen auch einige interessante Fachleute aus der Zeitungsbranche zu Wort — etwa Sineb El Masrar, Herausgeberin des multikulturellen Frauenmagazins „Gazelle„, Juri Mogilevski, Chefredakteur der „Rheinskaja Gazeta„, und Gülsah […]

28. September 2007

Einwanderungsland Deutschland

Herausforderung an die Massenmedien

Von Rainer Geißler

Seit etwa einem Jahr wissen wir es genau: In Deutschland leben 2005 gut 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, das sind etwa ein Fünftel der Bevölkerung.

28. September 2007

Keine pauschalen Wirkungsannahmen

Aktuelle Studien zur Berichterstattung über Migranten

Von Georg Ruhrmann

Medienberichte repräsentieren nicht nur die Wirklichkeit der Migranten. Sie verzerren in ihren Darstellungen auch das öffentliche Bild der „Ausländer“. Damit rekonstruieren Medien stereotype Wahrnehmungen und akzentuieren sie.

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